BMX Test 2016 – Die beliebtesten BMX Bikes im Test!

BMX Test

Auf dieser Website finden Sie alles rund um das Thema BMX, BMX Sport und Technik. Wir bieten nützliche Tipps und Ratgeber, die Ihnen bei der Kaufentscheidung behilflich sein sollen und haben die beliebtesten Bikes im BMX Test

Weiterhin haben wir einen immer aktuellen Vergleich vorbereitet, in dem die aktuellsten Räder in Relation gesetzt werden können, um Fehlkäufe zu vermeiden. Zu allen getesteten BMX Bikes haben wir ausführliche Testberichte erstellt, in denen alle Vor- und Nachteile nachgelesen werden können.

 

  • BMX Ratgeber – Diese Infos helfen bei der Auswahl. Klären Sie erst alle Fragen, vor dem Kauf!
  • Eine praktische BMX Größentabelle, erleichtert ihnen die Suche und verhindert böse Überraschungen
  • Vorstellungen und Tests der beliebtesten BMX Räder und größten Bestseller
  • Die besten BMX Bikes für Kinder. Diese Räder müssen spezielle Voraussetzungen erfüllen
  • Eine stets aktuelle Vergleichstabelle ermöglicht schnellen Überblick über alle Preiskategorien

Über BMX Bikes und den BMX Test

Ein BMX Bike ist ein Sportgerät. Es ist für höchste Ansprüche und Belastungen im Rahmen des Sports ausgelegt. Umso wichtiger ist, dass bei ernsthaftem Betreiben des Sports auch die Qualität sichergestellt ist. Zunehmend werden BMX Räder auch für Kinder als Alltagsrad genutzt. Uneingeschränkte Belastung und Verwendung im sportlichen Sinn, ist dann nur noch bedingt möglich.

In unserem BMX Test unterscheiden wir sehr wohl zwischen Sportgeräten und Freizeiträdern, wobei einem Anfänger auch ein günstiges Allround BMX genügt. Sollte dann noch größeres Interesse für eine bestimmte Disziplin bestehen, kann ein hochwertigeres Rad mit entsprechender Spezialisierung erworben werden. Der BMX Test unterteilt sich immer in Technische Details, Montage und Handling, Vor- und Nachteile, sowie unser persönliches Fazit und ein zusammenfassendes Ranking mit einer Gesamtnote.

Um die wichtigsten Eckdaten zum Thema BMX Rad und unseren BMX Test zu erfahren, haben wir hier als Einführung einen kurzen Überblick über die Technik der Fahrräder vorbereitet. Am Ende finden Sie noch eine kleine Checkliste für den BMX Kauf.

Die BMX Disziplinen im Überblick

Um einschätzen zu können, welches Bike in Frage kommt, muss man sich zu Beginn ein Bild davon machen, wofür man das Fahrrad benutzen möchte. Wie in den meisten Sportarten, gibt es auch hier unterschiedliche Disziplinen und damit auch unterschiedliche technische Umsetzungen.

  • Race – Race gillt als die Urform des BMX Fahrens. Der Sport entstand aus der Motivation heraus, mit dem Fahrrad die Rennen, sowie die Stunts und Sprünge der echten Motocrossfahrer nachzumachen. Entsprechend dem großen Vorbild, sind auch hier die selben Regeln und Bedingungen gegeben. Die Fahrer fahren durch einen Offroadparcour und wagen dabei hohe Geschwindigkeit und spektakuläre Sprünge.
  • Dirtjump – Beim Dirtjump begeben sich die Fahrer in einen speziellen „Dirtpark“. Im Dirtpark sind Rampen, Schanzen und Hügel aus Erde, bzw. Lehm aufgebaut und dienen als Hinderniss. Ziel ist es auch hier den Parcour zu meistern und beim Springen möglichst viele Tricks zu machen. Beim Dirtjump werden im Normalfall keine Pegs benötigt. Neben dem BMX wird im Dirtpark häufig ein so genanntes Dirtbike benutzt. Dirtbikes gehören zu den Mountainbikes, haben aber im Allgemeinen einen kleineren Rahmen und sind an die höhere Belastung, die beim Springen und Landen entsteht, angepasst.
  • Freestyle – Beim Freestyle steht das freie Fahren im Vordergrund. Der Fahrer versucht dann auf verschiedensten Untergründen und Strukturen, Tricks und Stunts zu vollführen. Dabei wird häufig in speziellen Parks mit Rampen, Pipes, Stangen oder anderen Hindernissen gefahren. Am verbreitetsten jedoch ist das freie Fahren auf der Straße (Flatland), wobei alle möglichen Gegenstände, wie Treppen oder Bänke als Hindernisse dienen.

Der Aufbau des BMX Fahrrads

BMX Test Vorderrad mit Pegs

Das BMX Bike entwickelte sich erstmals in der amerikanischen Jugend der 60er Jahre, als eine Art analoge Motocross Maschine. Die Jugendlichen bauten ihre Fahrräder nach dem motorisierten Vorbild um und statteten es mit echten Bauteilen, wie Motorradlenkern und Crossreifen aus.

Ein modernes BMX Bike ist heute weit mehr als ein einfaches, umgebautes Jugendfahrrad. Die einzelnen Komponenten eines guten BMX Bikes müssen für höchste Ansprüche und Belastungen ausgelegt sein.

Der Unterschied zum normalen Fahrrad beginnt bereits bei den Rädern, welche auch schon dadurch auffallen, dass sie bedeutend kleiner sind (20 Zoll) als bei einem normalen Fahrrad. Die Felgen sind heute meist aus eloxiertem Aluminium gefertigt und mit 36 oder 48 Stahlspeichen versehen. Durch die Kreuzung der Speichen, ergibt sich eine bessere Gewichtsverteilung und damit eine höhere Stabilität. Für die Fertigung des Rahmens müssen einige Abwägungen betrieben werden. Durch die Anforderung der Belastbarkeit, fallen viele leichte Materialien aus und müssen durch stabilere, aber damit auch leider oft schwerere Stoffe ausgetauscht werden. So verbaut man in der Disziplin „Race“ aus Gewichtsgründen vorwiegend Aluminium, während beim „Freestyle“ stabilerer HiTen Stahl oder die Legierung Chrommolybdän (CrMo) zum Einsatz kommt. Die stark belasteten Teile wie Gabel oder Pedalkurbel sollten beim Freestyle auf jeden Fall aus stabilen Materialien wie CrMo oder HiTen Stahl bestehen. Profi Fahrräder sind daher auch gerne mal komplett aus CrMo- Teilen aufgebaut. Für Anfänger genügt aber ein Rad aus HiTen Stahl, da diese auch um einiges günstiger sind und in jedem Fall absolut ausreichen.

Die Pedale des BMX Bikes bestehen entweder aus Aluminium oder vermehrt auch aus Plastik, was aber eine geringere Haltbarkeit nach sich zieht. Des weiteren werden bei günstigeren Rädern offene Kugellager verwendet, während bei hochwertigeren Rädern auf langlebigere Industriekugellager zurückgegriffen wird.

Die Bremsen des BMX Fahrrads

Bremsen sind im Straßenverkehr natürlich wichtig und dabei sollte nicht gespart werden. Ein BMX Bike ist allerdings nicht für das Fahren im Straßenverkehr ausgelegt und gilt allgemein hin nicht als Verkehrssicher. Ein BMX ist ein Sportgerät und ist auch entsprechend spezialisiert!

 

BMX Test U-BrakesIm Freestyle sind, falls überhaupt Bremsen verwendet werden, so genannte U-Brakes verbaut, die dann U-förmig um das Rad greifen. Man verwendet trotz geringerer Bremswirkung die U-Brakes, da diese nicht so weit vom Rahmen abstehen und daher beim stürzen nicht verbiegen oder anderweitig beschädigt werden können. Außerdem sind die kleinen Bremssysteme leichter als die hochwertigen Scheibenbremsen der herkömmlichen Fahrräder. Das Problem der Bremsen am BMX ist, dass ihr mechanischer Bremszug die Beweglichkeit des BMX einschränkt (z.B.: Das Drehen des Lenkers um 360°). Vorderradbremsen sollten daher durch den Gabelschaft geleitet werden, wenn man den Lenker frei drehen möchte. Für die Hinterradbremsen verwendet man dann eine spezielle Konstruktion unterhalb des Vorbaus (Verbindung von Lenker und Gabel), den so genannten Rotor. Der Rotor ermöglicht dabei eine dynamische Verbindung zwischen Lenker und Rahmen und stellt weiterhin sicher, dass sich der Lenker um 360° drehen lässt. Viele Freestyler verzichten aber auch ganz auf Bremsen und halten dann mit den Fußballen oder dem Fuß auf dem Rad an.

 

BMX Test V-Brakes

Im Race ist eine gute Beweglichkeit im Lenker ebenfalls wichtig, jedoch muss hier kein 360° Spielraum möglich sein. Eine herkömmliche Anbringung der Bremsen reicht daher aus. Zur Verwendung kommen im Race so genannte V-Brakes, welche vom Prinzip her ähnlich arbeiten wie die U-Brakes, aber über eine höhere Bremskraft verfügen. Nachteil ist die schwierigere Dosierbarkeit der Bremskraft mit den V-Brakes. BMX Räder für Kinder werden häufig mit V-Brakes ausgestattet, da hier die Bikes oft zum normalen fahren benutzt werden und dabei ist eine gute Bremswirkung wichtig.

Wie teuer muss ein gutes BMX sein?

Da jeder Fahrer unterschiedliche Bedürfnisse im Bezug auf das Sportgerät hat, lässt sich ein pauschaler Preis nicht festlegen. Ein Anfänger kann ein gutes Rad schon im Bereich von um die 200 Euro finden. Für Profis gibt es natürlich auch hier kein Limit nach oben. Man sollte sich also vor dem Kauf klar machen, was man mit dem BMX machen möchte und welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen. In unserem BMX Test haben wir Bikes aus allen Preiskategorien unter die Lupe genommen.

Checkliste

Zum Ende nochmal die wichtigsten Punkte für den Kauf eines BMX:

  • Wofür benutze ich das BMX Bike? Wir haben gelernt, dass es mehrere Disziplinen gibt und die Räder auch in entsprechend unterschiedlichen Ausführungen erhältlich sind. So sollte man zu Beginn seine Präferenz auswählen und ein entsprechendes Grundgestell ins Auge fassen.
  • Welcher Belastung ist das Bike ausgesetzt? Reichen Komponenten aus HiTen Stahl oder ist die stabilere Variante der Chrommolybdän- Legierung angebrachter? Das ist in erster Linie eine Frage von persönlichem Können und dem eingeplanten Budget. Erfahrene BMX Fahrer greifen erfahrungsgemäß auf hochwertigere Komponenten zurück, da sie von deren Vorteilen auch einen spürbaren Nutzen haben.
  • Welche Extras benötige ich? Nachdem die Disziplin und die Belastung des BMX ermittelt sind, muss man sich fragen, welche optionalen Komponenten man benötigt. Dabei stehen zur Auswahl: Pegs (Wenn ja, wie viele?), Bremsen (Vorne und/oder hinten?) und in diesem Zusammenhang entscheidet man auch, ob unbedingt ein Rotor verbaut werden sollte. Hierbei sollte man wissen, was man mit dem Bike machen will, also welche Teildisziplin in Frage kommt!

Wir haben verschiedene Modelle ausführlich unter die Lupe genommen und stellen hier die besten BMX Bikes in unserem BMX Test vor. Unter den Bikes im Test finden auch Sie das passende Rad für ihre Bedürfnisse!